KI-Agenten im Betrieb absichern: Regeln, Rechte, Protokolle
Wie Unternehmen verhindern, dass versteckte Anweisungen einen Agenten umlenken, mit Beispiel aus dem Rechnungseingang.
Wir wissen, wie KI im Betrieb sicher bleibt.
Sprechen Sie mit Andreas, unserem Chief Scientist, über gemeinsame Forschungsprojekte und Ausschreibungen.
Wir sichern KI in jeder Phase des Software-Lebenszyklus ab: in der Entwicklung, im Betrieb und dort, wo Systeme im Betrieb weiterlernen. KI-Agenten bekommen klare Regeln, nur die nötigen Rechte und ein Protokoll jeder Aktion. Lernende Systeme testen wir vor jeder neuen Modellversion. Code, den KI mitschreibt, durchläuft dieselben Prüfungen wie jeder andere Code.
Andreas Kamenz leitet unsere Forschung. Schreiben Sie ihm, worum es geht: ein gemeinsames Forschungsprojekt, eine Ausschreibung oder ein Förderaufruf.
KI-Agenten erledigen Aufgaben in mehreren Schritten und nutzen dabei Ihre Systeme, etwa Postfach, ERP oder Dokumentenablage. Ihr Modell bleibt im Betrieb unverändert, ihr Verhalten hängt aber davon ab, welche Texte sie gerade lesen. Hier setzt Prompt Injection an: Angreifer verstecken Anweisungen in einer E-Mail, einem Dokument oder einer Webseite. Der Agent hält sie dann für einen Auftrag. Die Sicherheitsorganisation OWASP führt Prompt Injection in ihren Listen der Risiken für Anwendungen mit großen Sprachmodellen von 2025 und 2026 an erster Stelle.
Quelle: OWASP, LLM01:2025 Prompt InjectionQuelle: OWASP, Top 10 for LLM Applications 2026
Manche KI-Systeme passen ihre Parameter im Betrieb an, also die Zahlenwerte, die das Modell gelernt hat. Fachleute sprechen von Online- oder Continual Learning, wenn ein System fortlaufend aus neuen Daten lernt. Richtet es sein Verhalten an Rückmeldungen wie Bewertungen oder Klicks aus, heißt das Online-RL (bestärkendes Lernen im Betrieb). Solche Systeme können aus manipulierten Daten Falsches lernen oder eigene Fehler verstärken. Die KI-Verordnung der EU verlangt für weiterlernende Hochrisiko-Systeme Maßnahmen gegen solche Rückkopplungsschleifen (Artikel 15 Absatz 4).
Quelle: Verordnung (EU) 2024/1689, Artikel 15 Absatz 4 (EUR-Lex)
Code, den KI-Werkzeuge vorschlagen, enthält regelmäßig Sicherheitslücken. In einem Test des Prüfsoftware-Anbieters Veracode mit über 100 Sprachmodellen und 80 Programmieraufgaben enthielt der erzeugte Code in 45 Prozent der Fälle eine Schwachstelle aus den OWASP Top 10 für Webanwendungen (2025). Das BSI und die französische Cybersicherheitsbehörde ANSSI empfehlen deshalb, erzeugten Code grundsätzlich von den Entwicklern prüfen und nachvollziehen zu lassen (2024).
Quelle: Veracode, 2025 GenAI Code Security Report (Pressemitteilung vom 30.07.2025)Quelle: ANSSI und BSI, AI Coding Assistants (04.10.2024)
Wenn AKARA KI in Ihre Abläufe und Systeme integriert, setzen wir die Ergebnisse dieser Forschung in jedem Projekt ein. Jeder KI-Agent, den wir an ERP, Warenwirtschaft oder Fachsysteme anbinden, bekommt nur die Rechte, die seine Aufgabe braucht. Ihre Fachleute geben nur dort frei, wo es auf ihr Urteil ankommt. Jede Aktion des Agenten ist im Protokoll nachvollziehbar. Bevor ein Agent live geht, testen wir ihn mit den Angriffen, die wir in der Forschung untersuchen. Den Programmcode, den wir liefern, prüfen erfahrene Entwickler und automatische Sicherheitstests, auch dort, wo KI beim Schreiben geholfen hat.
Vertiefen: Insights: KI-Agenten: was sie können und wo die Grenzen liegenSeminar: KI-Compliance und Sicherheit (EU AI Act)Leistung: Compliance und Sicherheit
Wir forschen gemeinsam mit dem HITeC e.V., Technologietransfer-Institut am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg.
Wie Unternehmen verhindern, dass versteckte Anweisungen einen Agenten umlenken, mit Beispiel aus dem Rechnungseingang.
Was sich ändert, wenn ein Modell im Betrieb weiterlernt: Datenvergiftung, Fehllernen und die passenden Kontrollen.
Was Studien über die Qualität von KI-Code zeigen und welche Prüfwege Entwicklungsteams einsetzen.
Fragen zur Absicherung Ihrer KI-Systeme beantworten wir im Gespräch.